Miniweekend
2006 in St. Stephan (Matten)
Auch dieses Jahr
verbrachten die Minis ein gemeinsames Weekend.
Die drei Tage standen unter dem Thema: „Spurensuche auf der Geisterburg...“
Am Freitagnachmittag
besammelten sich beinahe 50 Leute, um gemeinsam ins Weekend zu reisen.
Bereits auf dem Bleichenmattparkplatz war es gruselig, denn die Leiter waren
als Gespenster verkleidet.
Auch die Carfahrt war etwas unheimlich – nachdem der Chauffeur die
Autobahneinfahrt übersah, kehrte er dann in Kriegstetten und schlussendlich
fanden auch wir noch auf die Autobahn...Die Carfahrt führte über viele
Kurven in unser Dorf St.Stephan. Naja, alle Häuser sahen gleich aus, nur
Weiden und Wälder waren zu sehen – gar nicht so einfach, unser Lagerhaus zu
finden. Auf alle Fälle legte unser Carchauffeur eine kleine Pause ein, damit
wir uns nach näheren Angaben erkundigen konnten, wo unser Haus etwa liegt.
Hmmmm, als wir alle wieder an unseren Plätzen sassen und weiter fahren
wollten, rollte der Car nur noch nach hinten – hmmm, was ist denn jetz
los??? Diese Frage tauchte wohl bei allen auf...Ok, der Car war defekt! Der
Chauffeur probierte einige Dinge aus, telefonierte und probierte den Car
wieder zu starten – doch alles brachte nichts...Da wir nicht wussten, wie
lange diese Panne noch andauert, packten wir unser Handgepäcke und liefen
über die grossen weiten Weiden in Richtung zu unserem Lagerhaus. Etwa nach
einer Stunde sind dann auch wir eingetroffen und wurden von unserer
Küchenmannschaft empfangen.
Die Kinder konnten ihre Zimmer beziehen und sich im Zimmer einrichten, bevor
uns die Küchenmannschaft das erste Mal kulinarisch verwöhnte. Nach dieser
anstrengenden Reise hatten wohl alle etwas Hunger.
Am Abend wurde in mehreren Gruppen an verschiedenen Posten gearbeitet.
Verschiedene Fledermäuse und Spinnen wurden gebastelt, währendem einige
einen eigenen Steckbrief gestalteten für unsere Burgmauer. An einem weiteren
Posten wurden Geister-Theater und Geister-Geschichten geübt und geschrieben.
Die Leiter hatten das Gefühl, dass die Kinder nach diesem Tag müde sind und
gut schlafen werden, doch dies war nun mal nicht so! Die Nacht war für alle
eher kurz...
Am Samstag wurden die Kinder bereits um acht Uhr wieder geweckt...Nachdem
alle ihr Morgenessen eingenommen hatten ging das Programm draussen weiter.
Auf dem Programm stand eine Schnitzeljagd. Als beide Gruppen das Ziel
erreicht hatten – den „Grillplatz“ – wurden fleissig Steckenbrote und Würste
gebrätelt.
Später, als wir wieder beim Lagerhaus angekommen waren, schnitzten die
Kinder in dreier Gruppen Kürbisse – es entstanden richtige Kunstwerke.
Vor dem Nachtessen absolvierten sie noch einige interessante und lustige
Spiele...
Nach dem Nachtessen wurde es gruselig! Alle besammelten sich im
Aufenthaltsraum, die Leiter waren ein weiteres mal unter ihren
Gespenster-Kostümen versteckt. Nachdem alle Kinder ihre Taschenlampen
abgegeben hatten, mussten alle ein Glas voll von einem grünen Getränk
trinken – vom so genannten Wundertrank! Dieser Trank beschützte die Kinder,
damit ihnen nichts passiert im Reich der Geister.
Alle hatten wohl ein leichtes oder stärkeres Kribbeln im Bauch, da sie nicht
wussten, was auf sie zukommt. Jedes Kind wurde einzel abgeholt von einem
Gespenst und in das dunkle Reich geführt. Sie wurden bis zum Eingang des
Geisterreichs begleitet und anschliessend durchliefen sie ganz alleine die
bevorstehende Geisterbahn. Alle Kinder meisterten dies tiptop. Manche hatten
etwas mehr Angst als andere...
Nachdem alle den Geistersaal wieder verlassen hatten präsentierten die
verschiedenen Gruppen noch ihre Geister-Theater und Geister-Geschichten. Es
war eindrücklich, was die Kinder vorbereitet hatten – alle hatten sich
grosse Mühe gegeben.
Bevor die Kinder dann ihre Zimmer beziehen mussten wurde von der
Küchenmannschaft noch ein Dessert serviert – jemand entdeckte sogar noch
eine schreckliche schwarze Spinne in ihrem Teller....Gäu AnnaJ
Wir Leiter gingen
anschliessend noch durch die Zimmer, um den Kindern eine guete Nacht zu
wünschen. Auch diese Nacht war eher kurz als lang, denn das Ziel der meisten
Kinder war natürlich, wie es in so Lager oder Weekend’s ist: d’ Nacht
düremache ohen z schlofe...“
Am Sonntagmorgen wurden die Kinder etwas später geweckt – natürlich welche,
die noch nicht wach warenJ.
Die Küchenmannschaft konnte nicht ausschlafen, denn sie bereiteten für uns
einen feinen Brunch vor – war Spitze – merci vüu mouJ
Hmmm, bereits
mussten wir unsere Schlafzimmer wieder aufräumen, die Schlafsäcke
zusammenrollen und die Taschen packen.
Während dem einige das Haus putzen spielten die anderen draussen auf der
Wiese einige Spiele und schlussendlich wurde sogar noch draussen an der
Sonne Gitarre gespielt und gesungen.
Um etwa 14.30 Uhr traf der Car wieder ein und es ging in Richtung Biberist.
Die Carfahrt war sehr lebhaft, es wurde geschwatzt, gesungen und gespielt.
Sogar eine Solosängerin fuhr im Car mit, welche mit Mikrophon alles gab;
Zehn kleine Jäger...Zehn kleine Jäger,
mit Hosenträger...mit Hosenträger,
die singen ein Lied...die singen ein Lied,
und das geht so...und das geht so:
a umba umba umba assa a umba umba umba e...a
umba umba umba assa a umba umba umba e,
das war noch viel zu leise...das war noch viel zu
leise,
wir müssen lauter singen...wir müssen lauter singen...
Es war eine super Heimreise und
in Biberist wurden wir von allen Eltern herzlich empfangen.
Es war ein schönes Weekend, welches hoffentlich allen in guter Erinnerung
bleibt!
Unser Lagerrückblick findet am
11. November im Gottesdienst statt und anschliessend treffen sich alle
Weekendteilnehmer mit ihren Familien im Pfarreizentrum um noch einmal die
Fotoschnappschüsse zu betrachten...